Der knusprige Crumble mit Äpfeln

Süß, säuerlich, gut zum Backen oder zum frischen Verzehr geeignet: Äpfel sind gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit eine leckere „Zutat“ für Kuchen, Kekse oder den Nikolausstiefel. Ob Braeburn, Gala, Elster oder Golden Delicious: Wer auf deutsche Äpfel setzt, kommt um die bekannten Anbaugebiete in Baden-Württemberg und Niedersachen nicht herum. Das Alte Land bei Hamburg, das sogar das größte Obstanbaugebiet in Europa ist, sowie weite Landstriche rund um den Bodensee sind von den Plantagen landschaftlich geprägt.

Beliebter Baum in Kloster- und Burggärten

Äpfel waren schon früher aus der deutschen Küche kaum wegzudenken. Sie wurden im 17. und 18. Jahrhundert vornehmlich in den Gärten von Klöstern und Burgen gepflanzt, später auch an Straßen und Wegen, wodurch im Laufe der Zeit die charakteristischen Obstwiesen entstanden. Um die 2000 Apfelsorten waren im 19. Jahrhundert in Deutschland bekannt, in der ganzen Welt sollen um die 20000 Sorten existieren.

Sauer oder süß: Äpfel sind eine beliebte Zutat auch in der Weihnachtszeit. (Foto: Hunkemöller)

Wenn Äpfel gerettet werden, handelt es sich meistens um eine der 20 gängigen Sorten, die in den Supermärkten angeboten werden. Die alten Sorten finden sich eher auf kleinen Regionalmärkten in Orten, in denen der Apfelanbau eine langjährige Tradition hat.

Mit oder ohne Schale?

Mit oder ohne Schale? Das ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch der Vitaminmenge. Direkt unter der Schale finden sich die meisten Vitamine, zu denen C, E sowie B1, B2 und B6 gehören. Der Apfel zeichnet sich weiterhin durch seine Ballaststoffe aus, dazu gehören die Pektine, die sich hauptsächlich in der Schale befinden und satt machen. Reich ist er auch an Kalium.

Als Snack to go ist der Apfel schon immer ein beliebtes Obst gewesen, denn er hat eine lange Haltbarkeit und ist nicht sehr anfällig gegen Wärme. Bei nur maximal 60 kcal ist der Apfel zudem eine gesunde Mahlzeit für nebenbei. Wer ein schweres Essen zu sich nimmt und dann einen Apfel isst, hat beste Chancen auf eine gute Verdauung, bei der das Fett schneller abgebaut wird. Daher auch der alte Brauch, die Weihnachtsgans mit einer Apfelfüllung zu versehen.

Ob Kuchen oder Crumble: Äpfel sorgen für saftiges Gebäck. (Foto: Hunkemöller)

Weihnachtlicher Kick mit Zimt

Äpfel sind eine wunderbare Zutat in Kuchen und Muffins, aber auch der Crumble ist, mit ein bisschen Zimt verfeinert, ein schmackhafter Genuss zur Weihnachtszeit. Es eignen sich bestens die eher säuerlichen Sorten wie Elster und Boskop, die zu dem eher süßen Streusel einen interessanten Kontrast bilden. Die Zubereitung ist in rund 15 Minuten erledigt. Du schälst und entkernst ein Kilo Äpfel und schneidest sie in mundgerechte Stücke.  Die Äpfel gibst du in eine feuerfeste Form und vermischt sie mit etwas Vanillezucker und ein bisschen Zitronensaft. Dann 150 Gramm Mehl, 100 Gramm braunen Zucker, 100 Gramm Butter oder Margarine und Zimt nach Geschmack sowie eine Prise Salz mit den Händen verkneten, so dass grobe Streusel entstehen. Diese auf die Äpfel geben und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze rund 20 Minuten backen. Ein toller Nachtisch, den du gut vorbereiten kannst und den du warm servierst. Dazu schmeckt natürlich frisch geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis.

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