Rot mit leichter Süße

Die Frage stellt sich uns Otto-Normalverbrauchern eher nicht: Ist die Paprikaschote ein Gemüse? Ja, denken wir, na klar. Aber Achtung: Das ist nur bedingt richtig, denn aus botanischer Betrachtungsweise würde es heißen: Die Paprika entsteht aus der Blüte der Pflanze, enthält Samenkörner und ist somit eine Frucht. Gartenbauer würden da eher abwiegeln und sagen, dass die Paprika ein Gemüse ist, da es an einer krautigen Pflanze wächst. Sei’s drum: In unseren Breitengraden ist sie eher eine Vor- oder Hauptspeise als ein fruchtiges Dessert und bei vielen Gerichten eine Zutat, die sich auch optisch sehen lassen kann.

Farben auf dem Teller

Im ungarischen Gulasch oder auf der Pizza: Die roten, gelben, orangen und grünen Schoten sorgen für Farbe auf dem Teller und sind aus der Küche kaum noch wegzudenken. Als Christoph Kolumbus nach der Entdeckung Amerikas auf der „Rückreise“ war, hatte er Paprika an Bord, die sich alsbald in Spanien und später im Hauptanbaugebiet Ungarn schnell etablierte. Damals waren die Schoten klein und scharf wie Chili, die Paprika als Gemüsepflanze wurde erst später gezüchtet.

Auch auf dem Teller ein farbiger Hingucker: Paprikaschoten. (Foto: Hunkemöller)

Paprika bekommt ihr das ganze Jahr in jedem Supermarkt, aber obwohl sie ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt, gedeiht sie auch in deutschen Gärten. Dort hat sie Erntezeit im Hochsommer, etwa von Mitte Juli bis Ende August. Der Geschmack der grünen Schoten ist herber als die der gelben, die milder und leicht würzig schmecken. Die rote Schote glänzt durch eine leichte Süße.

Die richtige Lagerung

Wie bei so vielen Lebensmitteln kommt es auf die richtige Lagerung an. Paprika finden sich oft bei uns in den Rettungsaktionen und haben manchmal eine schrumpelige oder rissige Stelle. Diese Schoten sind nicht mehr gut lagerbar und sollten aussortiert werden. Die unversehrten sollten, wenn vorhanden, aus der Plastikverpackung befreit und bis zur Weiterverabeitung bei acht bis zehn Grad gelagert werden. Im Kühlschrank ist es dem Gemüse etwas zu kalt und es büßt etwas von seinem Aroma ein, kann aber dort trotzdem aufbewahrt werden. Bei Zimmertemperatur hält die Paprika bis zu drei Tage.

Vitamin-C-Knaller

Die rote Paprika ist ein echter Knaller, was die Menge an Vitamin C betrifft. Den höchsten Gehalt hat sie in rohem Zustand. Zum Vitamin C gesellen sich Kalium, Calcium, Magnesium sowie Zink. Da die Schote zu rund 90 Prozent aus Wasser besteht, zählt sie, roh verzehrt, zu den sehr kalorienarmen Lebensmitteln.

Rot mit leichter Süße

Die Frage stellt sich uns Otto-Normalverbrauchern eher nicht: Ist die Paprikaschote ein Gemüse? Ja, denken wir, na klar. Aber Achtung: Das ist nur bedingt richtig, denn aus botanischer Betrachtungsweise würde es heißen: Die Paprika entsteht aus der Blüte der Pflanze, enthält Samenkörner und ist somit eine Frucht. Gartenbauer würden da eher abwiegeln und sagen, dass die Paprika ein Gemüse ist, da es an einer krautigen Pflanze wächst. Sei’s drum: In unseren Breitengraden ist sie eher eine Vor- oder Hauptspeise als ein fruchtiges Dessert und bei vielen Gerichten eine Zutat, die sich auch optisch sehen lassen kann.

Farben auf dem Teller

Im ungarischen Gulasch oder auf der Pizza: Die roten, gelben, orangen und grünen Schoten sorgen für Farbe auf dem Teller und sind aus der Küche kaum noch wegzudenken. Als Christoph Kolumbus nach der Entdeckung Amerikas auf der „Rückreise“ war, hatte er Paprika an Bord, die sich alsbald in Spanien und später im Hauptanbaugebiet Ungarn schnell etablierte. Damals waren die Schoten klein und scharf wie Chili, die Paprika als Gemüsepflanze wurde erst später gezüchtet.

Paprika bekommt ihr das ganze Jahr in jedem Supermarkt, aber obwohl sie ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt, gedeiht sie auch in deutschen Gärten. Dort hat sie Erntezeit im Hochsommer, etwa von Mitte Juli bis Ende August. Der Geschmack der grünen Schoten ist herber als die der gelben, die milder und leicht würzig schmecken. Die rote Schote glänzt durch eine leichte Süße.

Die richtige Lagerung

Wie bei so vielen Lebensmitteln kommt es auf die richtige Lagerung an. Paprika finden sich oft bei uns in den Rettungsaktionen und haben manchmal eine schrumpelige oder rissige Stelle. Diese Schoten sind nicht mehr gut lagerbar und sollten aussortiert werden. Die unversehrten sollten, wenn vorhanden, aus der Plastikverpackung befreit und bis zur Weiterverabeitung bei acht bis zehn Grad gelagert werden. Im Kühlschrank ist es dem Gemüse etwas zu kalt und es büßt etwas von seinem Aroma ein, kann aber dort trotzdem aufbewahrt werden. Bei Zimmertemperatur hält die Paprika bis zu drei Tage.

Vitamin-C-Knaller

Die rote Paprika ist ein echter Knaller, was die Menge an Vitamin C betrifft. Den höchsten Gehalt hat sie in rohem Zustand. Zum Vitamin C gesellen sich Kalium, Calcium, Magnesium sowie Zink. Da die Schote zu rund 90 Prozent aus Wasser besteht, zählt sie, roh verzehrt, zu den sehr kalorienarmen Lebensmitteln.

Kochen, braten oder im Salat: Die Paprika lässt sich vielseitig verwenden und ist in jedem Fall ein farbiger Hingucker. Sie lässt sich prima mit Hackfleisch füllen und Käse überbacken, gart knapp 45 Minuten im Backofen und ist damit ein Gericht, das sich prima vorbereiten lässt.

Wenn jetzt die Grillsaison beginnt, ist sie ein gern gesehener Gast. Sie wird von Kernen und Stielen befreit und dann mit der Hautseite nach unten auf den Rost gelegt. Wer mag, würzt nachträglich mit frischen Kräutern, Salz und Pfeffer aus der Mühle und einem Schuss Olivenöl. Als Vorspeise oder als Begleitung zum Grillfleisch schneide ich sie gerne in Streifen, brate sie kurz in etwas Sonnenblumenöl an und lösche dann mit rotem Balsamico oder Sojasauce ab. Wer mag, gibt ein paar Rosmarinzweige mit in die Pfanne.

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